14.05.2019 in Allgemein

SPD Geratal startet in das Wahljahr

 

 

Veröffentlicht am 18.02.2019

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(v.l. Patrick Höhn, Frank Trefflich, Erhard Freitag, Philipp Beyer, Wolfgang Laubinger und nicht im Bild Tobias Nimbs)

 

Gebietsreform Ortsverein gründet sich und wählt neuen Vorstand. 32-jähriger Tobias Nimbs steht an der Spitze.

Geratal. Die Gebietsreform macht auch vor der SPD nicht Halt. Nachdem Anfang des Jahres die Landgemeinde Geratal entstand, zogen die Sozialdemokraten nach und gründeten einen Ortsverein, der das Gebiet der neuen Landgemeinde abdeckt. Die bisherigen Ortsvereine in Gräfenroda , Geschwenda und Geraberg wurden im Zuge der Neugründung aufgelöst.

Vorsitzender des neuen, 15-köpfigen Ortsvereins ist Tobias Nimbs. Der 32-Jährige ist als Zeitsoldat in Gotha tätig. Kommunalpolitisch war er bereits im Gemeinderat von Geschwenda aktiv und kandidierte auch für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde. Den mit großer Mehrheit gewählten Vorstand komplettieren die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Philipp Beyer und Frank Trefflich , die Beisitzer Patrick Höhn und Wolfgang Laubinger sowie Kassierer Erhard Freitag .

Die Premierensitzung im Vereinszimmer der Geschwendaer Gemeindeverwaltung sei von Zuversicht geprägt gewesen, teilt Klaus Bödrich, der die Versammlung leitete, mit. „Gemessen an den schweren Zeiten für die SPD war es eine muntere Veranstaltung“, sagt der 80-Jährige. Besonders freue ihn, dass mit Nimbs, Höhn und Beyer junge Menschen Verantwortung in der Partei übernehmen wollen. „Keiner musste zum Jagen getragen werden“, so Bödrich. Einzig das Fehlen junger Frauen an der örtlichen Parteibasis sei zu bedauern. „Eine Erklärung dafür habe ich, ehrlich gesagt, nicht“, so Bödrich. „Treffen wir uns in größeren Runden auf anderer Ebene, sieht das glücklicherweise anders aus“, ergänzt er.

 

Nach der Wahl des Vorstands stellte der neue Ortsverein zugleich die Weichen für die Kommunalwahlen im Mai. Zehn Kandidaten finden sich auf einer Liste für die Gemeinderatswahl. Ob sie alle Erfolgsaussichten haben, ist fraglich.

„Mit den Gedanken eines alten Mannes: Ich habe keine Hoffnung auf eine spontane Wende unserer Situation. Und das wird man bei der Wahl merken“, blickt Bödrich sorgenvoll auf die kommunalen Abstimmungen. Tobias Nimbs sieht das anders. „Ich bin zuversichtlich, dass die Wähler die Personen wählen, die sie kennen und denen sie vertrauen“, so Nimbs.

Er befürchte nicht, dass die bundespolitische Talfahrt auf die Kommunalwahlen durchschlage. Ziel sei es, so viele Plätze wie möglich in den Gemeinderäten zu erobern. Ob es auch Kandidaten für Bürgermeisterposten geben wird, werde sich demnächst zeigen.

Marcus Voigt / 05.02.19

Quelle: https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/SPD-Geratal-startet-in-das-Wahljahr-1515667702?fbclid=IwAR3t7WQ1GMFBFf-InQcueJ94PmTA3Lcc_xI5UVeStJK19AIRaC9dfFyFkQo

17.07.2018 in Arbeit & Wirtschaft von SPD Ilm-Kreis

Stellungnahme des Bundestagsabgeordneten Christoph Matschie, zur Tarifflucht von „real“

 

Die Metro-Tochter real hat sich aus dem Flächentarifvertrag des Einzelhandels verabschiedet. Im Vorfeld haben die Beschäftigten über einen Zukunftstarifvertrag seit 2015 schon auf Tariferhöhungen und das Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichtet, um dem Arbeitgeber entgegenzukommen und ihm zu ermöglichen Investitionen zu tätigen. Dies macht die Entscheidung, den Flächentarifvertrag zu verlassen, noch dreister. Die Tarifflucht bedeutet, für rund 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Deutschland, im Schnitt 24 Prozent weniger Lohn. In Thüringen betrifft dies immerhin zirka 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verteilt auf 4 Standorte.

Wir als Sozialdemokraten setzen uns für angemessene Löhne in unserem Land ein und werden solch ein Unternehmensgebaren nicht einfach hinnehmen. Im Moment wird daran gearbeitet die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen zu vereinfachen, denn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen angemessen bezahlt werden und benötigen ordentliche Arbeitsbedingungen.

Wenn real unwidersprochen so mit Beschäftigten umgehen kann, dann könnte das erst der Anfang sein. Andere Handelsketten könnten dem Negativbeispiel real folgen. Das müssen wir verhindern.

Ich stelle mich in dieser Auseinandersetzung an die Seite von ver.di und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von real und hoffe auf ein Einlenken der Metro-Tochter.

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