Schwusos begrüßen Engagement des Landes für Gleichstellung

Veröffentlicht am 19.01.2016 in Gleichstellung

AG Sprecher Maximilian Müller

Die Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen (AG Schwusos) in der Thüringer SPD begrüßt, dass die rot-rot-grüne Landesregierung die ersten Punkte des Koalitionsvertrages zur Gleichstellung aller Lebensweisen in unserer Gesellschaft in Angriff genommen hat.

Zum Jahreswechsel wurden verschiedene Vereine in Thüringen, die sich für Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen engagieren von der Landesregierung dazu aufgefordert, sich über den Aufgabenbereich einer Antidiskriminierungsstelle auf Landesebene Gedanken zu machen.

Die AG Lesben und Schwulen in der Thüringer SPD befürwortet diese Vorgehensweise und strebt die zügige Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle auf Landesebene an. "Dies wäre ein  wichtiger Schritt im Sinne der Gleichstellung aller Lebensweisen.", so AG Sprecher Maximilian Müller.

„Das zuständige Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie muss hierzu schnellstmöglich die notwendigen Voraussetzungen schaffen. Die Einrichtung einer solchen Antidiskriminierungsstelle wäre ein wichtiger Fortschritt, sollte aber durch Beauftragte in den kommunalen Verwaltungen ergänzt werden“, unterstreicht Müller.

Nach Auffassung der Schwusos bleibt dennoch viel zu tun. Die Akzeptanz für die uneingeschränkte gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung von Menschen, die das gleiche Geschlecht lieben oder sich nicht einem bestimmten biologischen Geschlecht zugehörig fühlen, ist bis heute in Teilen unserer Gesellschaft nicht vorhanden.

Noch heute dürfen homo- und bisexuelle Männer nicht Blut spenden. Die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern*innen ist heterosexuellen Paaren weiterhin nicht gleichgestellt, insbesondere im Hinblick auf das Adoptionsrecht. In den Thüringer Schulen steht eine angemessene Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebensweisen nach wie vor aus.

"Mit ihrem Aufruf geht die Landesregierung einen ersten wichtigen Schritt. Diesem müssen weitere folgen", so Müller abschließend.

 

Homepage SPD Thüringen

Suchen

WebSozis News

22.01.2021 09:49 Heil nimmt Arbeitgeber in die Pflicht
Mehr Homeoffice und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzt Arbeitsminister Hubertus Heil auf mehr Homeoffice und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Arbeitgeber müssen Homeoffice überall dort möglich machen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Dadurch sollen Kontakte am Arbeitsort, aber auch auf dem Weg zur Arbeit reduziert werden. weiterlesen auf

22.01.2021 09:05 Achim Post zu Grenzschließungen
Jetzt braucht es europäisches Teamplay Anstatt unseren europäischen Partnern mit Grenzkontrollen zu drohen, muss Kanzlerin Merkel beim Gipfel heute mit aller Kraft für mehr europäische Koordinierung in der Pandemiebekämpfung werben. „Anstatt unseren europäischen Partnern mit Grenzkontrollen zu drohen, muss Kanzlerin Merkel beim Gipfel heute mit aller Kraft für mehr europäische Koordinierung in der Pandemiebekämpfung werben.

20.01.2021 18:57 SPD fordert Freispruch für Gönül Örs
Beim morgigen Prozess in der Türkei wird erneut über den Fall der Kölnerin Gönül Örs verhandelt. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Freilassung der politischen Gefangenen. „Die Kölnerin Gönül Örs muss morgen freigesprochen werden. Fast zwei Jahre steckt sie nun in der Türkei fest. Sie wurde im Mai 2019 festgenommen, als sie ihrer inhaftierten Mutter Hozan Canê

20.01.2021 18:55 Die Verlängerung der Maßnahmen ist richtig
Die Lage ist weiterhin ernst. Die Zahlen fallen zwar leicht, wegen der Mutation bleibt die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus aber weiterhin groß. „Die Verlängerung der Maßnahmen ist richtig und wichtig. Denn die Lage ist weiterhin ernst. Die Zahlen fallen zwar leicht, wegen der Mutation bleibt die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus aber

12.01.2021 07:59 Katja Mast zur SGB II-Reform / Spiegel-Interview Hubertus Heil
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zieht die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie: Mehr Sicherheit und neues Vertrauen beim Arbeitslosengeld II. „Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zieht die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie: Mehr Sicherheit und neues Vertrauen beim Arbeitslosengeld II. Die letzten Monate haben gezeigt: Auf den Sozialstaat ist Verlass, aber er muss

Ein Service von info.websozis.de