Rosin: „Demokratiebildung beginnt bereits in der Grundschule“

Veröffentlicht am 11.02.2016 in Bildung & Kultur

Marion Rosin

„Ein faszinierendes Onlineprojekt, auf das ich die Thüringer Schulen im Bereich Demokratiebildung aufmerksam machen möchte, ist AULA“, erläutert die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. 

Diese Onlineplattform werde Schulen vom gemeinnützigen Verein politik-digital mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung angeboten und erlaube es allen Mitgliedern einer Schulgemeinde, Vorschläge zur konzeptionellen Weiterentwicklung der eigenen Schule oder zur Verbesserung des Schulalltags zu initiieren, zu diskutieren, zu überarbeiten und schließlich zur Abstimmung zu stellen.

„Bei AULA können ganz praktische Dinge wie eine schönere Gestaltung des Schulhofs, aber auch konzeptionell anspruchsvolle Themen wie die Verbesserung schulischer Ganztagsangebote von allen Mitgliedern der Schulgemeinde gleichberechtigt diskutiert und mitentschieden werden“, sagt Marion Rosin. „Auf diese Weise lernen und erleben Schülerinnen und Schüler praxisnah, wie Demokratie funktioniert, wie man sachlich für die eigenen Ideen wirbt, sich einer gleichberechtigten und von gegenseitigem Respekt geprägten Diskussion mit anderen stellt und Mehrheiten für die eigenen Vorstellungen gewinnt.“ Die Bildungspolitikerin ruft daher alle Thüringer Schulen auf, sich an AULA zu beteiligen.

„Wir Sozialdemokraten verstehen Schule nicht nur als Stätte des Lehrens und Lernens, sondern immer auch als Lern- und Lebensort für Demokratie“, so Rosin. „Deshalb wollen wir die Mitwirkungs- und Mitentscheidungskompetenzen von Pädagoginnen und Pädagogen, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern bei der Weiterentwicklung von Schule und der konkreten Ausgestaltung des Schulalltags vor Ort weiter stärken.“ Dabei sollten auch die technischen Möglichkeiten, die moderne Medien für eine breite Diskussion und demokratische Partizipation bieten, besser genutzt werden.

Bundesweit bewerben sich beim AULA-Projekt vor allem so genannte „Problemschulen“ an sozialen Brennpunkten. Die Lehrerinnen und Lehrer dieser Schulen möchten ihrer Schülerschaft gerne das Gefühl vermitteln, realen Einfluss zu haben und selbständig Entscheidungen treffen zu können. „Eben genau, um Frust, Aggressionen, antidemokratische oder rassistische Einstellungen abzubauen, denn hierfür ist AULA ein tolles Angebot von der 5. Klasse bis zur Oberstufe. Daher wäre dieses Projekt auch für Thüringer Schulen bestens geeignet“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete.

Quelle: SPD-Landtagsfraktion

 

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