Marion Rosin: „Miserables Abschneiden Thüringens bei den Ganztagsschulen belegt dringenden Handlungsbedarf!“

Veröffentlicht am 28.04.2016 in Bildung & Kultur

„Thüringen muss schleunigst die qualitative Weiterentwicklung der Ganztagsschule in allen Schularten in den Blick nehmen“, fordert die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Marion Rosin. 

Die Sozialdemokratin bezieht sich dabei auf die aktuelle Bertelsmann-Studie mit dem Titel „Die landesseitige Ausstattung gebundener Ganztagsschulen mit personellen Ressourcen“. Dort hat Thüringen bei nahezu sämtlichen untersuchten Aspekten bundesweit nur den letzten oder vorletzten Platz belegt.

„Zentraler Ansatz von Ganztagsschulen ist es, den Schultag zu entzerren und so den Pädagogen und den Schülern mehr Zeit zum Lehren und Lernen, mehr Lernmöglichkeiten und individuelle Förderung zu bieten. Folgt man der Bertelsmann-Studie, dann sind die Rahmenbedingungen für Ganztagsschulen in Thüringen allerdings derart schlecht, dass diese Zielsetzung trotz des großen Engagements der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer kaum erreicht werden kann“, erklärt die Bildungspolitikerin. Rot-Rot-Grün habe sich im Koalitionsvertrag zur Weiterentwicklung der Ganztagsschule bekannt. Diese Aufgabe müsse nun bildungspolitische Priorität bekommen.

„Einzelne Leuchtturm-Ganztagsschulen wie etwa die Grundschule Rudolstadt-West zeigen uns, wie man mit einem guten Schulkonzept, mit einer durchdachten Rhythmisierung des Schultags und dem integrierten Einsatz der verschiedenen pädagogischen Professionen den Qualitätskriterien der Bertelsmann-Studie gerecht werden kann“, sagt Marion Rosin und ergänzt: „An diesen Best-Practise-Beispielen müssen wir uns orientieren, wenn wir nun in die Debatte über die qualitative Weiterentwicklung der Thüringer Ganztagsschulen und die dafür notwendigen strukturellen und konzeptionellen Rahmenbedingungen einsteigen.“

Quelle: SPD-Landtagsfraktion

 

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