Designierte SPD-Spitzenkandidatin Heike Taubert lehnt eine weitere Starkstromtrasse durch Thüringen ab

Veröffentlicht am 15.01.2014 in Umwelt & Energie

„Keine weitere Stromtrasse durch Thüringen – das ist Beschlusslage der Landesregierung“, sagte Taubert heute in Erfurt vor dem Hintergrund von Meldungen, der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz habe nunmehr den Vorzugskorridor für eine neue Hochspannungs-Gleichstromleitung (HGÜ-Leitung) in Ostthüringen – die sog. Gleichstrompassage Süd-Ost – identifiziert. Die Netzbetreiber 50Hertz und Amprion versuchten offensichtlich, Fakten zu schaffen. „Wie Ministerpräsidentin Lieberknecht dies heute als ‚Teilerfolg‘ feiern kann, ist mir ein Rätsel.“

Noch am 12. Dezember hatte Lieberknecht per Pressemitteilung und im TLZ-Interview weitere Stromtrassen durch Thüringen strikt abgelehnt. „Ich hoffe, dass das nicht nur Lippenbekenntnisse waren“, so Taubert. Statt die Lage schön zu reden, müsse die Ministerpräsidentin jetzt alles daran setzen, eine weitere Beeinträchtigung von Mensch und Natur abzuwenden – zumal mit dem sog. C-Korridor Planungen für eine weitere Hochspannungsleitung durch (West-)Thüringen liefen. Thüringen leiste mit der im Bau befindlichen 380-kV-Trasse durch den Thüringer Wald bereits einen erheblichen Beitrag zum Ausbau der Netzinfrastruktur in Deutschland.

Hintergrund:

Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und Amprion haben am gestrigen Tage mitgeteilt, dass sie im Rahmen der laufenden Stromnetzplanung nunmehr einen Vorzugskorridor für die Hochspannungs-Gleichstromtrasse von Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt nach Meitingen in Bayern gefunden hätten. Auf dieser Grundlage solle nunmehr die Eröffnung des offiziellen Genehmigungsverfahrens beantragt werden. Verfahrensführende Behörde für den Stromnetzausbau ist die Bundesnetzagentur in Bonn.

 

Homepage SPD Thüringen

Suchen

WebSozis News

17.04.2021 09:17 Sachgrundlose Befristung: Koalitionsvertrag muss jetzt endlich umgesetzt werden
SPD und CDU/CSU haben im Koalitionsvertrag vereinbart, sachgrundlose Befristungen und Kettenbefristungen einzuschränken. Nun hat Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, einen Gesetzentwurf dazu vorgelegt. Besonders in der aktuellen durch die Corona-Pandemie geprägten Situation benötigen Menschen Sicherheit im Beruf. Eine Eindämmung sachgrundloser Befristung ist überfällig. „Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung ist schon lange eine sozialdemokratische

17.04.2021 09:15 StVO-Novelle: Kompromiss zu Bußgeldern
Nach monatelangem Ringen hat sich die Verkehrsministerkonferenz heute auf einen Kompromiss zu einer Reform des Bußgeldkatalogs geeinigt. Alle bereits im letzten Jahr beschlossenen unstrittigen Bußgelder können rechtssicher umgesetzt werden. Ein Fahrverbot bereits bei niedrigeren Tempoverstößen wird es nicht geben, allerdings werden die Bußgelder bei Geschwindigkeitsverstößen deutlich erhöht. Die StVO-Novelle musste wegen eines Formfehlers neu verhandelt

13.04.2021 16:09 Kabinett billigt Bundes-Notbremse – Gemeinsam die dritte Welle brechen
Das Bundeskabinett hat bundesweit einheitliche Regelungen beschlossen, um die immer stärker werdende dritte Corona-Welle in Deutschland zu brechen. „Das ist das, was jetzt notwendig ist: Regelungen, die im ganzen Bundesgebiet überschaubar, nachvollziehbar für jeden einheitlich gelten“, sagte Vizekanzler Olaf Scholz am Dienstag. In den vergangenen Tagen hatten der Vizekanzler und die Kanzlerin mit vielen Kabinettskolleg*innen,

13.04.2021 15:09 SPD fordert Ende des „egozentrischen Kandidatenwettbewerbs“
Markus Söder will es werden, Armin Laschet auch. Da zwei sich öffentlich streiten, bleibt die Kanzlerkandidatur der CDU/CSU weiter ungeklärt. Für die SPD ist das unverantwortlich. Denn mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie warten wichtige politische Aufgaben. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wird am Montagabend in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ deutlich: „Das ist eine der wichtigsten Sitzungswochen

13.04.2021 08:23 Corona-Tests am Arbeitsplatz – Fragen und Antworten
Für viele Schüler*innen ist es längst normal, jetzt müssen bald auch alle Unternehmen verpflichtend ihren Beschäftigten Corona-Tests anbieten – bezahlt von der Firma. „Alle müssen jetzt ihren Beitrag im Kampf gegen Corona leisten, auch die Arbeitswelt. Um die zu schützen, die nicht von zu Hause arbeiten können, brauchen wir flächendeckend Tests in den Betrieben“, sagte

Ein Service von info.websozis.de