Bund fördert erneut „Nationale Projekte des Städtebaus“

Veröffentlicht am 26.01.2016 in Wohnen & Leben

Steffen-Claudio Lemme

Mit Projekten in Bad Frankenhausen, Weimar, Gotha und Gera gingen seit Start des neuen Bundesprogramms rund 4,5 Millionen Euro nach Thüringen. Auch in diesem Jahr stellt das Bundesbauministerium für das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ wieder 50 Millionen Euro für Bauprojekte von besonderer nationaler Bedeutung und städtebaulicher Qualität bereit. 

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme möchte Thüringer Kommunen zur Bewerbung ermutigen:

„Gesucht sind herausragende Baudenkmäler, die national oder sogar international wahrgenommen werden, eine sehr hohe fachliche Qualität und Innovationspotenzial besitzen. Auch sollten sie über ein überdurchschnittliches Investitionsvolumen verfügen. Thüringen ist reich an national bedeutsamen Bauten, die bewahrt werden müssen. Beispielsweise bin ich sehr stolz, dass wir im Jahr 2014 eine Förderung für den Schiefen Turm von Bad Frankenhausen erhalten haben. Als Thüringer möchte ich mich deshalb auch in diesem Projektdurchgang dafür stark machen, dass der Bund auf unsere wertvollen Denkmäler aufmerksam wird“, so der Bundestagsabgeordnete.

Schwerpunkte des Programmes sind in diesem Jahr die Bereiche Konversion von Militärflächen, interkommunale städtebauliche Kooperationen und der barrierefreie und demographiegerechte Umbau. Grundsätzlich übernimmt der Bund zwei Drittel der förderfähigen Projektkosten und die Kommune ein Drittel. Bei einer Haushaltsnotlage kann sich der kommunale Eigenanteil jedoch auf bis zu 10 Prozent reduzieren.

Kommunen können ihre Anträge bis zum 19. April 2016 einreichen. Ab dem 3. Februar 2016 ist das Bewerbungsformular des Bundes hier abrufbar: https://foerderportal.bund.de/easyonline. Weitere Hinweise können dem Merkblatt zum Projektaufruf 2016 unter www.nationale-staedtebauprojekte.de entnommen werden.

 

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