Bausewein: SPD-Rentenkonzept wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Erwerbstätigenversicherung für alle

Veröffentlicht am 07.06.2017 in Soziales

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Bausewein lobt das SPD-Rentenkonzept, das heute durch den SPD-Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzenden Martin Schulz und Arbeits- und Sozialministerin Andreas Nahles der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.


„Das vorgelegte Konzept schafft eine gute Balance zwischen Beitragszahlern und Rentenbeziehern. Wichtig ist dabei vor allem, dass das Rentenniveau stabilisiert wird und der Beitragssatz längerfristig nur moderat ansteigt. Die gesetzliche Rente wird gestärkt und bleibt damit als Grundpfeiler zur Sicherung des Lebensstandards im Alter erhalten. Besonders zu begrüßen ist, dass die gesetzliche Rentenversicherung zukünftig auch Selbständige einbeziehen soll. Damit greift das Rentenkonzept eine Forderung der Thüringer SPD auf, die in ihren politischen Leitlinien zur Bundestagswahl fordert, die Rentenversicherung zu einer 'Erwerbstätigenversicherung für alle' zu erweitern. Damit würden auch Abgeordnete, Beamte und Selbständige endlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, unterstreicht Bausewein.
 
Vor dem Hintergrund der allgemeinen Lohnentwicklung in Thüringen der vergangenen 25 Jahre ist auch eine zweite Festlegung im Rentenkonzept von entscheidender Bedeutung: die Einführung einer Solidarrente für langjährig Versicherte mit geringen Einkommen.
 
Die Einführung einer Solidarrente, die CDU und CSU bis heute ablehnen, wird zur Verhinderung von Altersarmut und zur besseren Anerkennung von Lebensleistung beitragen, indem sie eine Rente deutlich oberhalb der Grundsicherung im Alter gewährleistet. Gerade die ostdeutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden also massiv von der Einführung einer steuerfinanzierten Solidarrente profitieren“, macht der SPD-Landesvorsitzende deutlich.

 

Homepage SPD Thüringen

Suchen

WebSozis News

17.04.2021 09:17 Sachgrundlose Befristung: Koalitionsvertrag muss jetzt endlich umgesetzt werden
SPD und CDU/CSU haben im Koalitionsvertrag vereinbart, sachgrundlose Befristungen und Kettenbefristungen einzuschränken. Nun hat Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, einen Gesetzentwurf dazu vorgelegt. Besonders in der aktuellen durch die Corona-Pandemie geprägten Situation benötigen Menschen Sicherheit im Beruf. Eine Eindämmung sachgrundloser Befristung ist überfällig. „Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung ist schon lange eine sozialdemokratische

17.04.2021 09:15 StVO-Novelle: Kompromiss zu Bußgeldern
Nach monatelangem Ringen hat sich die Verkehrsministerkonferenz heute auf einen Kompromiss zu einer Reform des Bußgeldkatalogs geeinigt. Alle bereits im letzten Jahr beschlossenen unstrittigen Bußgelder können rechtssicher umgesetzt werden. Ein Fahrverbot bereits bei niedrigeren Tempoverstößen wird es nicht geben, allerdings werden die Bußgelder bei Geschwindigkeitsverstößen deutlich erhöht. Die StVO-Novelle musste wegen eines Formfehlers neu verhandelt

13.04.2021 16:09 Kabinett billigt Bundes-Notbremse – Gemeinsam die dritte Welle brechen
Das Bundeskabinett hat bundesweit einheitliche Regelungen beschlossen, um die immer stärker werdende dritte Corona-Welle in Deutschland zu brechen. „Das ist das, was jetzt notwendig ist: Regelungen, die im ganzen Bundesgebiet überschaubar, nachvollziehbar für jeden einheitlich gelten“, sagte Vizekanzler Olaf Scholz am Dienstag. In den vergangenen Tagen hatten der Vizekanzler und die Kanzlerin mit vielen Kabinettskolleg*innen,

13.04.2021 15:09 SPD fordert Ende des „egozentrischen Kandidatenwettbewerbs“
Markus Söder will es werden, Armin Laschet auch. Da zwei sich öffentlich streiten, bleibt die Kanzlerkandidatur der CDU/CSU weiter ungeklärt. Für die SPD ist das unverantwortlich. Denn mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie warten wichtige politische Aufgaben. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wird am Montagabend in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ deutlich: „Das ist eine der wichtigsten Sitzungswochen

13.04.2021 08:23 Corona-Tests am Arbeitsplatz – Fragen und Antworten
Für viele Schüler*innen ist es längst normal, jetzt müssen bald auch alle Unternehmen verpflichtend ihren Beschäftigten Corona-Tests anbieten – bezahlt von der Firma. „Alle müssen jetzt ihren Beitrag im Kampf gegen Corona leisten, auch die Arbeitswelt. Um die zu schützen, die nicht von zu Hause arbeiten können, brauchen wir flächendeckend Tests in den Betrieben“, sagte

Ein Service von info.websozis.de